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Tipps - Anlage-Manager - Standardrisikostufen für Dateitypen festlegen
Detailbeschreibung
Betriebssystem: Windows XP, Windows 2003, Windows Vista, Windows 7

Der Anlagen-Manager (AES) klassifiziert Dateianlagen (E-Mail-Nachrichten) oder aus dem Internet heruntergeladene Dateien (Internet Explorer) anhand der Dateinamenerweiterung (Dateityp). Es wird nach Dateitypen mit hohem, mittlerem und niedrigem Risiko unterschieden. Je nach Konfiguration und Ursprungszone wird dem Benutzer eine Sicherheitsmeldung angezeigt oder die Datei komplett blockiert. Mit der folgenden Einstellung kann die Standardrisikostufe für Dateitypen festgelegt werden. In der Grundeinstellung wird automatisch die mittlere Risikostufe verwendet.

So geht's:

  • Starten Sie ...\windows\regedit.exe bzw. ...\winnt\regedt32.exe.
  • Klicken Sie sich durch folgende Schlüssel (Ordner) hindurch:
    HKEY_CURRENT_USER
    Software
    Microsoft
    Windows
    CurrentVersion
    Policies
    Associations

    Falls die letzten Schlüssel noch nicht existieren, dann müssen Sie diese erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "Schlüssel".
  • Doppelklicken Sie auf den Schlüssel "DefaultFileTypeRisk".
    Falls dieser Schlüssel noch nicht existiert, dann müssen Sie ihn erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "DWORD-Wert" (REG_DWORD). Als Schlüsselnamen geben Sie "DefaultFileTypeRisk" ein.
  • Ändern Sie den Wert (dezimal) ggf. auf "6150" (hoch), "6151" (mittel) oder "6152" (niedrig).
  • Die Änderungen werden ggf. erst nach einem Neustart aktiv.
DefaultFileTypeRisk

Standardrisikostufen:

  • Hohes Risiko:
    Der Benutzer wird daran gehindert, auf die Datei zuzugreifen, wenn diese aus der eingeschränkten Zone stammt und in der Liste der Dateitypen mit hohem Risiko aufgeführt ist. Falls die Datei aus der Internetzone stammt, wird der Benutzer zum Bestätigen aufgefordert, bevor er auf die Datei zugreifen kann.
  • Mittleres Risiko:
    Wenn eine Datei mit mittlerem Risiko aus der eingeschränkten Zone oder der Internetzone geöffnet wird, wird dem Benutzer eine Warnmeldung angezeigt. Die Datei kann danach geöffnet werden. Alle Dateitypen die nicht mit hohem oder niedrigen Risiko eingestuft wurden, erhalten automatisch die mittlere Risikostufe.
  • Niedriges Risiko:
    Falls die Dateianlage in der Liste der Dateitypen mit niedrigem Risiko aufgeführt ist, wird der Benutzer unabhängig von der Zoneninformation vor dem Zugriff der Datei nicht zum Bestätigen aufgefordert. Folgende Dateitypen zählen dazu: ".log", ".text", ".txt", ".bmp", ".dib", ".emf", ".gif", ".ico", ".jfif", ".jpg", ".jpe", ".jpeg", ".png", ".tif", ".tiff", ".wm"

Hinweise:

  • DefaultFileTypeRisk:
    6150 = Es wird die hohe Risikostufe als Standardstufe festgelegt.
    6151 = Es wird die mittlere Risikostufe als Standardstufe festgelegt.
    6152 = Es wird die niedrige Risikostufe als Standardstufe festgelegt.
  • Ändern Sie bitte nichts anderes in der Registrierungsdatei. Dies kann zur Folge haben, dass Windows und/oder Anwendungsprogramme nicht mehr richtig arbeiten.

Querverweis:

Versionshinweis:

  • Diese Einstellung gilt erst ab Windows XP mit Service Pack 2 und höher.

Weitere Informationen (u.a. Quelle):


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