Systemfehler - Absturzspeicherabbild festlegen / deaktivieren
Zur Fehleranalyse kann bei einem Systemfehler (Stopp-Fehler, "Bluscreen") ein Absturzspeicherabbild auf einen Datenträger geschrieben werden. Diese Datei enthält je nach Art des Speicherabbildes unterschiedliche Informationen zum Fehler. Mit der folgenden Einstellung kann das Absturzspeicherabbild deaktiviert bzw. konfiguriert werden. Alternativ steht die Option im Abschnitt "Debuginformationen speichern" unter "Starten und Wiederherstellen" (Systemsteuerung > "System") bereit.
So geht's:
- Starten Sie ...\windows\regedit.exe bzw. ...\winnt\regedt32.exe.
- Klicken Sie sich durch folgende Schlüssel (Ordner) hindurch:
HKEY_LOCAL_MACHINE
System
CurrentControlSet
Control
CrashControl
- Doppelklicken Sie auf den Schlüssel "CrashDumpEnabled".
Falls dieser Schlüssel noch nicht existiert, dann müssen Sie ihn erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "DWORD-Wert" (REG_DWORD). Als Schlüsselnamen geben Sie "CrashDumpEnabled" ein.
- Ändern Sie den Wert ggf. auf "0", "1" "2" oder "3".
- Die Änderungen werden ggf. erst nach einem Neustart aktiv.
Hinweise:
- CrashDumpEnabled:
0 = Bei einem Systemfehler wird kein Absturzspeicherabbild erstellt.
1 = Speichert den vollständigen Inhalt des Systemspeicher im Abbild.
2 = Es werden nur Kernelspeicherdaten im Abbild gespeichert (ab Windows 2000).
3 = Speichert nur die nützlichen Informationen im Abbild ab (ab Windows 2000).
- Ändern Sie bitte nichts anderes in der Registrierungsdatei. Dies kann zur Folge haben, dass Windows und/oder Anwendungsprogramme nicht mehr richtig arbeiten.
Weitere Informationen (Quelle):