Dateisysteme - Keine 8.3-Dateinamen für lange NTFS-Dateinamen erzeugen
Im Regelfall wird bei langen Dateinamen automatisch ein 8.3-Dateiname (Kurzform) erzeugt. Damit wird die Abwärtsunterstützung für DOS und ältere Windowsversionen gewährleistet. Mit dem folgenden Schlüssel in der Registrierungsdatei kann die Erzeugung der 8.3-Dateinamen abgeschalten werden. Dies kann bei Verzeichnissen mit vielen Dateien einen Leistungsvorteil bringen.
So geht's:
- Starten Sie ...\windows\regedit.exe bzw. ...\winnt\regedt32.exe.
- Klicken Sie sich durch folgende Schlüssel (Ordner) hindurch:
HKEY_LOCAL_MACHINE
System
CurrentControlSet
Control
FileSystem
- Doppelklicken Sie auf den Schlüssel "NtfsDisable8dot3NameCreation".
Falls dieser Schlüssel noch nicht existiert, dann müssen Sie ihn erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "DWORD-Wert" (REG_DWORD). Als Schlüsselnamen geben Sie "NtfsDisable8dot3NameCreation" ein.
- Ändern Sie den Wert ggf. von "0" auf "1".
- Die Änderungen werden erst nach einem Neustart aktiv.
Hinweise:
- NtfsDisable8dot3NameCreation:
0 = Es werden für lange Dateinamen zusätzlich kurze Dateinamen (8.3-Format) erzeugt. (Standard)
1 = Es werden nur noch lange Dateinamen erzeugt und dadurch die Leistung gesteigert.
- Diese Änderung hat auf bestehende Dateinamen keinen Einfluss.
- Ändern Sie bitte nichts anderes in der Registrierungsdatei. Dies kann zur Folge haben, dass Windows und/oder Anwendungsprogramme nicht mehr richtig arbeiten.