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Tipps - Dateisysteme - Symbolische Verknüpfungen anlegen und löschen
Detailbeschreibung
Betriebssystem: Windows Vista, Windows 7

Die klassische Datei-/Ordner-Verknüpfung besteht aus einer kleinen Datei mit der Erweiterung "lnk" (steht für Link). Es können auch weitere Einstellungen, wie Arbeitsverzeichnis, Tastenkombinationen und das angezeigte Symbol konfiguriert werden. Bei den symbolischen Verknüpfungen (auch "Symbolische Links" genannt) handelt es sich dagegen um Dateisystemverknüpfungen. Diese Verknüpfungen verhalten sich genauso wie das eigentliche Zielobjekt. So lassen sich Daten an bestimmten Ordnern verfügbar machen, obwohl diese in Wirklichkeit an einem anderen Ort liegen.

So geht's:

  • "Start" > "Programme" > "Zubehör"
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung "Eingabeaufforderung".
  • Im Kontextmenü wählen Sie "Als Administrator ausführen".
  • Symbolische Verknüpfungen hinzufügen:
    • Geben Sie als Befehl folgenden Syntax für ein Verzeichnis ein:
      mklink /d "Verknüpfungsname" "Ziel"
    • Drücken Sie die Eingabetaste.
  • Symbolische Verknüpfungen löschen:
    • Geben Sie als Befehl folgenden Syntax für ein Verzeichnis ein:
      rmdir "Verknüpfungsname"
    • Drücken Sie die Eingabetaste.

Beispiele:

  • Die symbolische Verknüpfung mit dem Namen "Windowspage" zeigt auf den Ordner mit den Windowspagedateien:
    mklink /d "C:\Windowspage" "C:\Ablage\Dateien\Windowspage"
  • Legt eine symbolische Dateiverknüpfung zu einer anderen Datei an:
    mklink "C:\Inhaltsverzeichnis.pdf" "C:\Ablage\Dateien\Inhaltsverzeichnis.pdf"
  • Die symbolische Standardverknüpfung "Dokumente und Einstellungen" löschen:
    rmdir "C:\Dokumente und Einstellungen"
  • Löscht die symbolische Dateiverknüpfung Inhaltsverzeichnis.pdf:
    erase "C:\Inhaltsverzeichnis.pdf"

Hinweise:

  • Die Löschung der symbolischen Standardverknüpfungen, wie z.B.: "Eigene Dateien", "Eigene Videos", "Programme", kann die Kompatibilität zu älterer Software beeinträchtigen.
  • Hinzugefügte symbolische Verknüpfungen bleiben dauerhaft im NTFS-Dateisystem, d.h. auch nach einem Neustart bleiben diese erhalten. Selbes Prinzip gilt für gelöschte symbolische Verknüpfungen.

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