Falls genügen Arbeitsspeicher bereitsteht, dann kann man ein virtuelles Laufwerk (eine sogenannte "Ramdisk") im Arbeitsspeicher erstellen. Dieses Laufwerk funktioniert im normalen Betrieb wie jedes andere Laufwerk (z.B. Festplatte, Diskette). Gerade für Auslagerungsdateien oder temporäre Dateien (z.B. Internet Explorer) bringt ein virtuelles Laufwerk wegen der sehr schnellen Zugriffszeiten einen erheblichen Zeitgewinn. Ausserdem werden die Dateien bei jedem Neustart komplett entfernt.
So geht's:
Parameter von "RAMDRIVE.SYS":
DEVICE=[Laufwerk:][Pfad]RAMDRIVE.SYS [Laufwerksgrösse Sektorgrösse Anz.-Einträge] [/A | /E]
| Parameter: | Kurzbeschreibung: |
| [Laufwerk:][Pfad] | Gibt an, wo sich die Datei RAMDRIVE.SYS befindet (normalerweise im Windowsverzeichnis). |
| Laufwerksgrösse | Gibt an, wieviele KBytes (KB) im Arbeitsspeicher für das virtuelle Laufwerk reserviert werden. Der gültige Wert liegt zwischen 4 und 32767. |
| Sektorgrösse | Gibt die Grösse eines Sektors des virtuellen Laufwerks in Byte an. Zulässige Werte sind 128, 256 und 512. (voreingestellt ist 512) |
| Anz.-Einträge | Gibt an, wieviele Dateien und Verzeichnisse maximal im Stammverzeichnis angelegt werden können. Dieses Maximum kann zwischen 2 und 1024 liegen. |
| /A | Legt das virtuelle Laufwerk im Expansionsspeicher an. |
| /E | Legt das virtuelle Laufwerk im Erweiterungsspeicher an. |
Beispiele:
Hinweise: