|
Für das "Windows Subsystem für Linux" (in Kurzform "WSL") stehen zwei Versionen (WSL1 und WSL2) zur Verfügung. Folgende wesentliche Unterschiede bestehen zwischen WSL1 und WSL2:
- Vollständiger Linux-Kernel
- Vollständige Systemanrufkompatibilität
- "systemd"-Unterstützung
Ab Windows 10 Version 1903 und ab Windows 11 wird WSL2 standardmäßig verwendet. Per Registrierungsdatei lässt sich die Ausführung der älteren WSL-Distributionen (z. B. "Debain", "SUSE", "Ubuntu") auf dem Gerät blockieren (WSL1). Der Benutzer erhält beim Start eine entsprechende Meldung.
Hinweis: Die WSL-Version lässt sich mit dem Befehl "wsl.exe --update" auf die neueste Version aktualisieren. Die Version einer Linux-Distribution (z. B. "Debian") kann mit dem Befehl "wsl.exe --set-version <Distroname> <1|2>" geändert werden (z. B.: wsl.exe --set-version Debian 2").
So geht's:
- Starten Sie "%windir%\regedit.exe" bzw. "%windir%\regedt32.exe".
- Klicken Sie sich durch folgende Schlüssel (Ordner) hindurch:
HKEY_LOCAL_MACHINE
Software
Policies
WSL
Falls die letzten Schlüssel noch nicht existieren, dann müssen Sie diese erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "Schlüssel".
- Doppelklicken Sie auf den Schlüssel "AllowWSL1".
Falls dieser Schlüssel noch nicht existiert, dann müssen Sie ihn erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "DWORD-Wert" (REG_DWORD). Als Schlüsselnamen geben Sie "AllowWSL1" ein.
- Ändern Sie den Wert ggf. auf "0" (Zugriff verhindern).
- Die Änderungen werden ggf. erst nach einem Neustart aktiv.
Hinweise:
- AllowWSL1:
0 = Die Benutzer auf dem Gerät können nur noch Linux-Distributionen der Version 2 ausführen / starten.
1 = Die Benutzer auf dem Gerät können Linux-Distributionen (WSL1 und WSL2) ausführen / starten. (Standard)
- Ändern Sie bitte nichts anderes in der Registrierungsdatei. Dies kann zur Folge haben, dass Windows und / oder Anwendungsprogramme nicht mehr richtig arbeiten.
Versionshinweis:
- Dieser Einstellung gilt erst ab Windows 10 Version 1903.
|