|
Zu Analyse- und Testzwecken kann ein Benutzer mit administrativen Rechten den Diagnosemodus (auch als "Debugshell" bezeichnet) für das "Windows Subsystem für Linux" (in Kurzform "WSL") ausführen. Hierzu muss WSL mit dem Parameter "--debug-shell" gestartet werden ("wsl.exe --debug-shell"). Anschließend wird eine spezielle Linux-Shell (Befehlszeile oder auch Terminal genannt) mit Root-Rechten gestartet.
Die Verwendung bzw. der Start der Debugshell kann über die Registrierung von Windows für alle Benutzer des Geräts deaktiviert werden. Beim Aufruf der Debugshell wird dem Benutzer eine entsprechende Meldung angezeigt.
Hinweis: Die Debugshell steht erst ab WSL2 zur Verfügung und nur für die WSL-Variante, die über Microsoft Store bezogen wurde.
So geht's:
- Starten Sie "%windir%\regedit.exe" bzw. "%windir%\regedt32.exe".
- Klicken Sie sich durch folgende Schlüssel (Ordner) hindurch:
HKEY_LOCAL_MACHINE
Software
Policies
WSL
Falls die letzten Schlüssel noch nicht existieren, dann müssen Sie diese erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "Schlüssel".
- Doppelklicken Sie auf den Schlüssel "AllowDebugShell".
Falls dieser Schlüssel noch nicht existiert, dann müssen Sie ihn erstellen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster. Im Kontextmenü wählen Sie "Neu" > "DWORD-Wert" (REG_DWORD). Als Schlüsselnamen geben Sie "AllowDebugShell" ein.
- Ändern Sie den Wert ggf. auf "0" (Zugriff verhindern).
- Die Änderungen werden ggf. erst nach einem Neustart aktiv.
Hinweise:
- AllowDebugShell:
0 = Ein Benutzer mit administrativen Rechten kann den Diagnosemodus (Debugshell) nicht ausführen / starten.
1 = Ein Benutzer mit administrativen Rechten kann den Diagnosemodus (Debugshell) ausführen / starten. (Standard)
- Ändern Sie bitte nichts anderes in der Registrierungsdatei. Dies kann zur Folge haben, dass Windows und / oder Anwendungsprogramme nicht mehr richtig arbeiten.
Versionshinweis:
- Dieser Einstellung gilt erst ab Windows 10 Version 1903.
|